Neurochirurgie
Neurochirurgie

Die Neurochirurgie ist auf die operative und konservative Behandlung von Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des Nervensystems spezialisiert. Dazu gehören das Gehirn, das Rückenmark, die Wirbelsäule sowie die peripheren Nerven.
Neben der ausgiebigen Anamneseerhebung und Untersuchung findet eine ausführliche Nachbefundung mitgebrachter bildgebender Untersuchungen statt (z.B. Röntgenbilder, Computertomographien, Kernspintomographien). Diese Bilder werden dem Patienten ausführlich gezeigt und erklärt. Daran schließt sich eine Therapieempfehlung an. Diese kann konservativ oder operativ sein.
Leistungsspektrum
Nachdem konservative Behandlungsoptionen ausgeschöpft sind, kommen operative Therapieverfahren zum Einsatz.
- Hand: operatives Beseitigen des Karpaltunnelsyndroms
- Ellenbogen: Beseitigen des Kubitaltunnelsyndroms (Sulcus Ulnaris Syndrom) mit endoskopischen oder offenen Operationen
- Fuß: beseitigen des Tarsaltunnelsyndroms
Die Zweitmeinung dient als zusätzliche fachliche Einschätzung für eine fundierte Entscheidung der Patientin/des Patienten. Diagnosen und Behandlungsempfehlungen werden beurteilt und im Gespräch ausführlich erörtert.
Diagnostische Verfahren
Eine Elektroneurographie ist eine Untersuchung, mit der gemessen wird, wie schnell und wie gut elektrische Signale durch einen Nerv geleitet werden. Sie hilft dabei, Nervenschäden oder Nervenengpässen (etwa beim Kubitaltunnelsyndrom oder Tarsaltunnelsyndrom) nachzuweisen.

Johannes Heimann
Facharzt für Neurochirurgie
Basis-Zertifikat der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG)
Mitgliedschaft Deutsche Wirbelsäulengesellschaft (DWG)
